Lipome: Wenn der Körper Giftstoffe in Fett einlagert – und warum das ein Warnsignal und kein rein kosmetisches Problem ist
Viele hören: „Das ist nur ein Fettknoten, nichts Gefährliches.“ In der funktionellen Praxis sehen wir oft etwas anderes: Lipome sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Körper über längere Zeit überlastet war – mit Entgiftung, Hormonen, Entzündungen und Bindegewebe, das nicht mehr mithalten kann.
Kurz zusammengefasst
- Lipome sind gutartige Fettknoten, entstehen aber selten ganz „ohne Grund“.
- Sie hängen oft mit chronisch niedriggradigen Entzündungen, geschwächter Entgiftung (Leber, Galle, Nieren), Hormonungleichgewicht und überlastetem Bindegewebe zusammen.
- Die Lage am Körper kann Hinweise darauf geben, welche Systeme am stärksten belastet sind: Leber/Galle, Hormone, Lymphe, Schilddrüse.
- Eine chirurgische Entfernung löst nicht die Ursache – neue Lipome können wiederkommen.
- Eine Strategie mit entzündungshemmender Ernährung, besserer Verdauung, gutem Gallefluss, Elektrolyten, Mitochondrienunterstützung und Hormonbalance kann dem Körper helfen, von innen aufzuräumen.
Was ist eigentlich ein Lipom?
Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor, der aus Fettzellen (Adipozyten) besteht, die sich zu einem weichen, beweglichen „Fettknoten“ direkt unter der Haut zusammengeballt haben. Sie wachsen meist langsam, sind meistens schmerzfrei und gelten in der klassischen Medizin als ungefährlich.
Typische Merkmale:
- weiche, gummiartige Konsistenz
- liegt direkt unter der Haut und kann seitlich etwas bewegt werden
- häufig an Schultern, Rücken, Armen, Oberschenkeln, Hüften und Bauch
- kann einzeln oder mehrfach auftreten (multiple Lipome)
„Aus funktioneller Sicht können Lipome als die Art des Körpers gesehen werden, überschüssigen Abfall, Hormone und Toxine in einem nicht lebenswichtigen Gewebe – Fettgewebe – einzukapseln und zu parken.“
Warum entstehen Lipome – und was hat das mit Entgiftung zu tun?
Klassische Literatur nennt Genetik, Übergewicht, Insulinresistenz, Gewebetrauma und bestimmte Medikamente als Risikofaktoren. In der Klinik sehen wir zusätzlich eine klare Verbindung dazu, wie der Körper Belastungen durch Ernährung, Umwelt und Hormone über die Zeit verarbeitet.
Wenn die Hauptwege des Körpers für Abfall – Leber, Galle, Darm, Nieren und Lymphe – nicht mehr mithalten können, muss der Körper andere Wege finden, lebenswichtige Organe zu schützen. Eine dieser Strategien ist:
- fettlösliche Toxine, oxidiertes Fett und Abfallstoffe im Fettgewebe einzulagern
- diese im Unterhautfett und Bindegewebe an „ruhigen“ Stellen abzusetzen
- das Ganze mit einer Bindegewebskapsel zu stabilisieren – die wir Lipom nennen
Gestörte Entgiftung – der erste Schlüssel
Toxine können auf mehreren Ebenen der normalen Ausscheidung entkommen: über Nieren, Galle oder Darm. Wenn die Filterfunktion der Nieren und der Gallefluss nicht optimal funktionieren, muss der Körper mehr im Gewebe speichern – oft im Fett.
Typische Mechanismen, die wir sehen:
- Verminderte Nierenfunktion / Filtration: chronischer Stress, Dehydration, Elektrolytmangel, Schwermetalle und Entzündungen können die Fähigkeit der Nieren beeinträchtigen, wasserlösliche Abfallstoffe zu filtern.
- Unzureichende oder gestörte Gallensekretion: die Leber produziert zu wenig Galle, die Galle ist zu dickflüssig oder der Abfluss der Gallenwege funktioniert schlecht.
- Überlastete Leber: Fettleber, chronische Belastung durch Umweltgifte, Alkohol, Medikamente und Hormonmetabolite.
- Niedrige Mitochondrienfunktion: der Körper hat nicht genug Energie (ATP), um Entgiftungsreaktionen effektiv durchzuführen.
Dann tut der Körper das Sicherste, was er kann: Er kapselt die Belastung ein und speichert sie im Fettgewebe – oft in Form von Lipomen.
Welche lipophilen (fettlöslichen) Toxine meinen wir im Alltag?
Viele der Stoffe, die im Fettgewebe und in Lipomen landen, stammen aus ganz gewöhnlichen Quellen im Alltag. Beispiele für lipophile Toxine sind:
- Phthalate – Parfüm, Plastik, weiches PVC, Bodenbeläge, Spielzeug, Kabel
- Parabene – Cremes, Make-up, Hautpflege, Deodorants
- BPA und andere Bisphenole – Plastikflaschen, Brotdosen, Dosen, Kassenbons
- Pestizide und Herbizide – konventionelles Obst, Gemüse und Getreide
- Dioxine – Rauchen, Abgase, Grill- und Frittieressen
- Schwermetalle – Aluminium, Quecksilber, Arsen, Kadmium
- Mykotoxine – Schimmelpilze in feuchten Häusern, gelagerten Lebensmitteln, Getreide
- Synthetisches Parfüm – Haushaltsmittel, Waschmittel, Duftkerzen
- UV-Filter in Kosmetik – bestimmte chemische Sonnenschutzfilter, die im Fettgewebe gespeichert werden
Wenn die Belastung über die Zeit die Kapazität des Körpers übersteigt, wird das Fettgewebe – einschließlich Lipome – eine Art „Parkplatz“ für das, was der Körper nicht mehr ausscheiden kann.
Träge, dicke oder unzureichende Galle – wenn der „Abfluss“ stockt
Galle ist einer unserer wichtigsten Entgiftungswege. Sie bindet fettlösliche Toxine und Hormonmetabolite und transportiert sie über den Stuhl aus dem Körper. Wenn die Gallensekretion unzureichend oder gestört ist, gelangt mehr Belastung zurück in den Körper.
Typische Ursachen, die wir heute sehen:
- verminderte Magensäure und gestörte Verdauung im Magen
- überlastete und fettleberartige Leber
- Parasiten, die Gallenwege reizen oder blockieren können
- zu wenig Bewegung und viel Sitzen
- Hormonungleichgewichte, besonders Östrogendominanz
- frühere Gallensteine und/oder entfernte Gallenblase
Viele haben heute eine Gallenstagnation, ohne es zu wissen: Die Galle ist dickflüssig, steht still, es gibt viel „Schlamm“ und kleine Steine in Leber und Gallenwegen, und bei einem großen Teil ist die Gallenblase komplett entfernt. Dann ist die Entgiftung über die Galle grundlegend geschwächt.
Typische Symptome bei Gallenproblemen:
- Übelkeit – besonders nach fettreichem Essen
- Unwohlsein, Druck oder Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen
- Schweregefühl und Blähungen nach Mahlzeiten
- Reflux und saures Aufstoßen
- Verstopfung oder wechselnder Stuhlgang
- heller, fetter oder flüssiger Stuhl, der schwer herunterzuspülen ist
Wenn die Galle nicht fließt, wird es für den Körper viel schwieriger, fettlösliche Toxine loszuwerden – und das Risiko steigt, dass diese im Fettgewebe, einschließlich Lipomen, landen.
Was sagt die Lage der Lipome aus?
Die Lage allein ist keine Diagnose, aber in Kombination mit Symptomen liefert sie oft nützliche Informationen darüber, welche Systeme am stärksten belastet sind.
- Schultern, Nacken und oberer Rücken: chronischer Stress und Muskelverspannungen, Stagnation in Lymphe und Blut – oft auch verbunden mit Stoffwechselproblemen (Hypothyreose und suboptimaler Stoffwechsel führen zu langsamerer Lymphe und niedrigerem Zellstoffwechsel).
- Taille, Hüften, Bauch: Insulinresistenz, Fettleber, gestörte Fettverdauung und Gallenstagnation.
- Rückseite der Arme, Außenseite der Oberschenkel und Gesäß: typisch bei generell erhöhter Fettansammlung, Lymphstau – und oft Östrogendominanz (Hormonungleichgewicht, bei dem die Leber mit dem Abbau und der Entgiftung von Östrogen überlastet ist).
- In der Nähe von Narben und alten Verletzungen: versucht der Körper, Bereiche mit chronischer lokaler Reizung und Entzündung zu „stabilisieren“.
Eine wichtige Nuance
Wenn wir mehrere Lipome in typischen Problemzonen sehen – zusammen mit Symptomen wie Blähungen, Müdigkeit, Hautproblemen, Kopfschmerzen, Hormonstörungen und niedrigem Stoffwechsel – deutet vieles darauf hin, dass die Entgiftung überlastet ist und das Bindegewebe als „Mülllager“ für den Körper fungiert.
Anstatt Lipome als zufälligen kosmetischen Makel zu sehen, können wir sie als Warnleuchte im Armaturenbrett betrachten. Der Körper sagt: „Hier haben wir etwas geparkt, das wir nicht rechtzeitig aufräumen konnten.“ Es ist eine Einladung, die Entgiftung zu unterstützen, nicht nur ein Grund für eine Operation.
- mehrere neue Lipome, die innerhalb kurzer Zeit auftauchen
- Lipome kombiniert mit typischen Entgiftungssymptomen (Schweregefühl, Kopfschmerzen, Hautprobleme, starke Reaktion auf kleine Mengen Alkohol oder Parfüm)
- Lipome bei Personen mit metabolischem Syndrom, Insulinresistenz oder Fettleber
- Familiengeschichte mit „vielen Fettknoten“ zusammen mit Übergewicht, Bluthochdruck und Cholesterin
Haben Lipome etwas mit Krebs zu tun?
Hier ist Präzision wichtig: Gewöhnliche Lipome gelten als gutartig und entwickeln sich sehr selten zu Krebs (Liposarkom). Die meisten Studien zeigen keinen direkten, einfachen Zusammenhang zwischen „gewöhnlichen“ Lipomen und späterem Krebs.
Aber: Das Milieu im Körper, das zur Entstehung vieler Lipome führt – chronische Entzündung, Hormonungleichgewicht, Fettleber, Schwermetallbelastung und schwache Entgiftung – ist oft dasselbe Milieu, das das Risiko für andere chronische Krankheiten erhöht.
Kurz gesagt: Ein Lipom an sich bedeutet nicht, dass Sie „Krebs haben“. Aber das Milieu im Körper, das dazu führt, dass Sie über die Zeit viele Lipome bilden, ist ein Signal, dass Sie Entgiftung, Hormone und Energie stärken sollten.
Wie können Sie Entgiftung und Belastung im Körper untersuchen?
Wenn wir Patienten mit mehreren Lipomen begegnen, schauen wir über den Fettknoten hinaus. Wir fragen: Wie geht es der Leber? Der Galle? Dem Darm? Den Nieren und Elektrolyten? Den Hormonen? Dem Stoffwechsel? Den Mitochondrien?
Typische Untersuchungen, die wir in der Klinik in Oslo empfehlen:
1. Bluttests – Leber, Stoffwechsel und Hormone
- Leberwerte: ALAT, ASAT, ALP, GGT
- Bilirubin: gesamt, frei und gebunden
- Lipidprofil: Gesamtcholesterin, HDL, LDL, Triglyzeride, gerne non-HDL
- Glukose und Insulin: nüchtern, gerne mit HOMA-IR
- Homocystein: wichtiger Marker für Methylierung und Leberbelastung
- CRP (hs-CRP): niedriggradige Entzündung
- Schilddrüse: TSH, fT4, fT3, anti-TPO, anti-TG – besonders bei Lipomen im Nacken/oberem Rücken
- Eisenstatus: Ferritin, Eisen, Transferrin
- Urat: Harnsäure
- Vitamin D
- B12 und Folsäure
- Albumin (Proteinstatus und Leberfunktion)
- Lipoprotein(a): erblicher Risikofaktor, der auch etwas über das Gefäßsystem aussagt
2. Darm und Entzündung
- Calprotectin im Stuhl: Marker für Entzündung im Darm
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Elastase: Beurteilung der Bauchspeicheldrüsenfunktion
3. Mineralien, Vitamine und Schwermetalle
- Spektrophotometrische Analyse von Mineralien im Gewebe: Magnesium, Natrium, Kalium, Calcium, Zink, Kupfer, Phosphor, Selen, Chrom, Molybdän u.a.
- Beurteilung der Schwermetallbelastung: Aluminium, Quecksilber, Blei, Kadmium usw.
Erfahren Sie mehr über die spektrophotometrische Analyse hier.
Bei Personen mit hohen Schwermetallwerten, deutlichen Mineral- und Vitaminmängeln und klaren Leber-/Gallenbefunden sehen wir oft gleichzeitig eine Neigung zu Lipomen. Das bestätigt, dass die Entgiftung geschwächt ist und der Körper durch Speicherung kompensiert.
Was lässt Lipome im Laufe der Zeit ansteigen?
Es ist selten eine einzelne Ursache. Meist ist es die Summe aus Lebensstil, Ernährung, Umweltgiften und genetischer Anfälligkeit über viele Jahre.
Einige typische Treiber:
- ultraverarbeitete Lebensmittel, viel Zucker und raffinierte Pflanzenöle
- chronisch niedriggradige Entzündung im Darm und Bindegewebe
- träge Galle und schwache Fettverdauung – die Leber „ertrinkt“, die Galle fließt nicht
- zu wenig Mineralien und Elektrolyte, um Enzyme und Entgiftung anzutreiben
- niedrige Mitochondrienfunktion – der Körper hat nicht genug Energie zur Entgiftung
- wenig Bewegung und Stagnation im Lymphsystem
- Östrogendominanz, besonders bei Frauen in der Wechseljahrsphase und Perimenopause
Entzündungshemmende Ernährung – Fundament vor Nahrungsergänzung
Bevor wir an Nahrungsergänzung denken, müssen wir dem Körper Nahrung geben, mit der er arbeiten kann. Eine entzündungshemmende, relativ kohlenhydratarme Ernährung mit reinen Rohstoffen unterstützt Leber, Darm, Hormone und Fettgewebe.
Wir empfehlen besonders, den Fokus zu legen auf:
- viel Gemüse, besonders bittere und grüne Sorten (Rucola, Grünkohl, Brokkoli)
- natürliche Proteinquellen: Fisch, Eier, Bio-Fleisch, Hülsenfrüchte nach Verträglichkeit
- gesunde Fettquellen: Olivenöl, Avocado, Kokos, Butter/Ghee (bei Verträglichkeit)
- Brühen und Fonds aus Knochen gekocht – Unterstützung für Darm und Bindegewebe
- natürlich glutenfreie Basis: Reis, Quinoa, Buchweizen, Wurzelgemüse
- Reduzierung oder Verzicht auf übliche Milchprodukte bei Schleim, Ekzemen oder Magenproblemen, stattdessen pflanzliche Alternativen (gerne Kokos)
Begrenzen Sie dies
- raffinierte Pflanzenöle (Sonnenblume, Mais, Soja, industrielles Rapsöl)
- stark verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte, Snacks und Limonaden
- kontinuierliches Naschen – die Leber braucht Pausen zum Arbeiten
- zu viel Alkohol, besonders bei bekannter Leber- oder Gallenbelastung
Wie gezielte Unterstützung helfen kann: Verdauung, Elektrolyte, Mitochondrien und Hormone
Wenn das Fundament in der Ernährung steht, kann gezielte Ergänzung dem Körper helfen, aus dem „Speichermodus“ in den „Aufräummodus“ zu wechseln. Bei PureNordic arbeiten wir besonders mit fünf Bereichen bei Patienten mit Lipomen:
1. Verdauungsformel – Magensäure, Enzyme und Galle
Eine gut funktionierende Verdauung ist entscheidend für die Entgiftung. Galle bindet und transportiert fettlösliche Toxine über den Stuhl aus. Wenn die Galle zu dick, zäh oder schwach ist, gelangt mehr Belastung zurück in den Körper, lesen Sie mehr hier.
PureNordic Verdauungsformel wird in der Klinik oft verwendet, um:
- Magensäure und Enzyme zu unterstützen – bessere Fett- und Proteinverdauung
- Gallefluss zu stimulieren – besseren „Abfluss“ für fettlösliche Abfallstoffe
- Blähungen, Schweregefühl und Reflux nach Mahlzeiten zu reduzieren
2. Elektrolyte – Treibstoff für Entgiftung
Alle Entgiftungsreaktionen im Körper sind von Mineralien und Elektrolyten abhängig – Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink u.a. Bei chronischem Stress, viel Kaffee, Schwitzen und unausgewogener Ernährung werden diese schnell verbraucht, lesen Sie mehr hier.
Die Elektrolyt-Formel von PureNordic wurde entwickelt, um:
- Flüssigkeits- und Mineralstoffbalance in den Zellen zu unterstützen
- Nerven- und Muskelfunktion zu verbessern – auch im Darm und in den Gallenwegen
- dem Körper eine bessere Kapazität zu geben, sowohl physischen als auch chemischen Stress zu bewältigen
3. Mitochondrienformel – Energie zum Aufräumen
Entgiftung ist energieaufwendig. Die Mitochondrien – die „Kraftwerke“ der Zellen – müssen genug ATP liefern, damit Leber, Lymphsystem und Bindegewebe effektiv aufräumen können, lesen Sie mehr hier.
PureNordic Mitochondrienformel kombiniert Nährstoffe, die Struktur und Funktion der Mitochondrien unterstützen. In der Praxis erleben viele:
- stabilere Energie über den Tag
- bessere Toleranz für leichtes Fasten und längere Essensintervalle
- allmählich bessere Fähigkeit, Detox-Prozesse zu vertragen, ohne „abzustürzen“
4. B-Komplex – der beste Freund von Leber und Östrogenen
B-Vitamine sind unerlässlich für Methylierung, Entgiftung und Hormonstoffwechsel. Ohne ausreichend B-Vitamine laufen Leber und Entgiftung von Östrogen langsamer, lesen Sie mehr hier.
PureNordic B-Komplex wird besonders bei Personen eingesetzt mit:
- Müdigkeit und niedriger Energie
- Leberbelastung und hohem Homocystein
- Östrogendominanz und starken PMS-/Zyklusbeschwerden
- viel chemischer Belastung und Stress im Alltag
5. Hormonbalance – bei Östrogendominanz und Lipomen an Hüften und Oberschenkeln
Viele Frauen in der peri- und postmenopausalen Phase haben sowohl Östrogendominanz, Fettansammlungen an Hüften und Oberschenkeln als auch Lipome in denselben Bereichen. Hier sind Leber und Hormonbalance eng verbunden, lesen Sie mehr hier.
PureNordic Hormonbalance ist relevant für Frauen:
- in den Wechseljahren oder Perimenopause
- mit deutlichen Anzeichen von Östrogendominanz
- mit Lipomen und Fettansammlungen an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß
- die gleichzeitig an Leber-, Darm- und Gallestärkung arbeiten
Konkrete erste Schritte, wenn Sie Lipome haben
- 1 Lassen Sie eine medizinische Abklärung durchführen, um sicherzugehen, dass es tatsächlich Lipome sind – besonders bei schnellem Wachstum, Schmerzen oder tiefen Knoten.
- 2 Sehen Sie die Lipome als Signal, nicht nur als ästhetisches Problem. Fragen Sie: Was sagt das über Leber, Galle, Hormone und Stoffwechsel aus?
- 3 Beginnen Sie mit einer stabilen, entzündungshemmenden Ernährung mit natürlichen glutenfreien Quellen, viel Gemüse und guten Fettquellen.
- 4 Unterstützen Sie Verdauung und Gallefluss mit einer passenden Verdauungsformel – besonders bei Blähungen und Fettunverträglichkeit.
- 5 Nehmen Sie täglich Elektrolyte bei viel Stress, Schwitzen, Kaffee oder niedriger Energie.
- 6 Arbeiten Sie langfristig an den Mitochondrien – Mitochondrienformel, Tageslicht, Schlaf und moderate Bewegung.
- 7 Fügen Sie B-Komplex hinzu, um Leber, Methylierung und Hormonstoffwechsel zu unterstützen.
- 8 Bei deutlicher Östrogendominanz, besonders bei Frauen mit Lipomen an Hüften und Oberschenkeln: Erwägen Sie Hormonbalance in Absprache mit Fachpersonen.
- 9 Bewerten Sie nach 3–6 Monaten gemeinsam mit dem Therapeuten: Energie, Haut, Verdauung, Hormone – und ob neue Lipome entstehen.
Wenn Lipome zur Motivation für Veränderung werden
Viele kommen in die Klinik, um „die Knoten loszuwerden“. Aber während der Beratung sehen wir fast immer, dass die Lipome nur ein Teil des Bildes sind: Schweregefühl, Hautprobleme, Gehirnnebel, Blähbauch, Menstruationsbeschwerden, Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
Indem wir Entgiftung und Hormone untersuchen, eine konsequente entzündungshemmende Ernährung umsetzen und gezielt Verdauung, Elektrolyte, Mitochondrien und Hormonbalance unterstützen, arbeiten wir nicht nur an den Symptomen – sondern am Milieu im Körper, das die Lipome möglich gemacht hat.
Chirurgie kann einen einzelnen Knoten entfernen. Eine systematische Lebensstil- und Behandlungsstrategie kann den Bedarf reduzieren, dass der Körper neue bildet.
Zusammengefasst
Lipome sind kein Zufall. Sie sind kleine, weiche „Post-it-Zettel“ des Körpers: „Hier haben wir etwas geparkt, das wir nicht rechtzeitig aufräumen konnten.“ Sie können sie ignorieren – oder als deutliches Signal nutzen, dass es Zeit ist, Leber, Galle, Darm, Hormone und Energiesystem zu unterstützen.
Der weitere Weg geht nicht um Panik oder Perfektion, sondern um klare, umsetzbare Schritte: bessere Ernährung, bessere Verdauung, mehr Bewegung, ein ruhigeres Nervensystem und kluge, klinisch fundierte Nutzung von Ergänzungen. So arbeiten Sie nicht nur gegen weniger Fettknoten – sondern für einen Körper, der sich von innen leichter, klarer und lebendiger anfühlt.
