Zahngesundheit & Umwelt · Fachartikel

Fluor-Exposition im Alltag: Wenn „ein bisschen mehr“ nicht mehr gesund ist

Fluor wird seit vielen Jahren als Garant für starke Zähne hervorgehoben. Aber in einem Alltag mit Zahnpasta, Mundspülung, Fluoridspülung in der Schule, Tee, verarbeiteten Getränken, Antihaft-Pfannen und Kosmetik stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir genug bekommen – sondern ob einige von uns zu viel bekommen. Was bedeutet das langfristig für Kinder, Hormone und den Körper?

Aktualisiert am 21. November 2025 Lesezeit: ca. 9 Minuten

Kurz zusammengefasst

  • Fluor ist ein Mineral, das in kleinen Mengen den Zahnschmelz vor Karies schützen kann, aber in höheren Dosen Schäden an Zähnen, Skelett und anderen Organen verursachen kann.
  • Kinder sind besonders empfindlich gegenüber Überexposition, vor allem wenn Zahnpasta verschluckt wird und Fluor sowohl aus Getränken, Nahrung, Zahnpflegeprodukten als auch Verbrauchsprodukten aufgenommen wird.
  • Die wichtigsten Quellen sind oft fluoridhaltige Zahnpasta, Fluoridspülungen, Fluoridbehandlungen beim Zahnarzt, bestimmte Getränke (insbesondere Tee und Getränke aus fluoridhaltigem Wasser), Antihaftbeschichtungen und einige Kosmetikarten.
  • Das Ziel ist nicht, Fluor vollständig zu entfernen – sondern eine Gesamtbelastung zu vermeiden, die die sichere Verarbeitungskapazität des Körpers überschreitet.
90 % Etwa 90 % der messbaren Fluoraufnahme in vielen Bevölkerungsstudien stammen aus Getränken, Tee und Zahnpasta. Der Rest kommt hauptsächlich aus Antihaftbeschichtungen, Kosmetik und anderen fluoridhaltigen Alltagsprodukten.
Empfindlich sind besonders kleine Kinder, die Zahnpasta verschlucken, ein geringes Körpergewicht haben und eine unreife Entgiftung besitzen
Eng Sicherheitsfenster zwischen gewünschter Wirkung auf die Zähne und Risiko für Fluorose und systemische Effekte

Was ist Fluor – und warum wird es verwendet?

Fluor (Fluorid) ist ein Mineral, das sich an den Zahnschmelz bindet und ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe macht. Deshalb hat Fluor einen fast selbstverständlichen Platz in Zahnpasta, Mundspülungen und vorbeugender Zahnbehandlung.

Fluor in richtigen Mengen kann:

  • das Kariesrisiko bei hoher Kariesanfälligkeit reduzieren
  • den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säure aus Nahrung und Getränken machen
  • helfen, beginnende Zahnschäden zu remineralisieren

Aber es gibt eine wichtige Voraussetzung: Dosis und Gesamtexposition müssen kontrolliert sein – besonders bei kleinen Kindern, die Zahnpasta nicht immer ausspucken.

„Die Wirkung von Fluor ist lokal auf der Zahnoberfläche. Wenn es verschluckt wird und sich im Körper anreichert, sind nicht mehr nur die Zähne betroffen.“

Wann wird Fluor zum Problem für den Körper?

Der Körper hat keinen aktiven Mechanismus, um Fluor „abzuschalten“. Ein Teil wird über die Nieren ausgeschieden, aber ein Teil lagert sich über die Zeit in Zähnen und Skelett ab. Bei Kindern mit geringem Körpergewicht und unreifer Entgiftung kann die gleiche Menge Zahnpasta eine viel höhere Belastung verursachen als bei Erwachsenen.

Langfristig kann eine zu hohe Fluorbelastung unter anderem in Verbindung gebracht werden mit:

  • Dentaler Fluorose – weiße Flecken, Streifen oder verfärbter Zahnschmelz bei Kindern, die während der Zahnbildung zu viel Fluor ausgesetzt waren.
  • Skelettaler Fluorose (bei langanhaltender, hoher Exposition) – steifere Gelenke und Veränderungen im Skelett.
  • Mögliche Beeinflussung der Schilddrüse und Hormone bei hohen Werten, da Fluor mit Jod im Körper konkurrieren kann.
  • Besorgnis über neurologische Entwicklung in Studien, die Zusammenhänge zwischen hohem Fluor im Trinkwasser und reduzierter kognitiver Funktion bei Kindern zeigen.

Die Forschung ist komplex und die Ergebnisse uneinheitlich. Dennoch weisen mehrere neuere Übersichtsarbeiten darauf hin, dass wir die Gesamtbelastung berücksichtigen sollten – besonders bei Schwangeren und Kindern – da das Gehirn in Entwicklungsphasen besonders empfindlich ist.

Woher stammt unsere Fluor-Exposition heute?

Viele denken bei Fluor nur an Zahnpasta. In der Praxis kann die tägliche Belastung aus mehreren unsichtbaren Quellen kommen – auch aus Produkten, die wir nie mit Zahngesundheit in Verbindung bringen würden.

  • Zahnpasta – oft die größte Quelle, besonders wenn Kinder Teile davon verschlucken.
  • Mundspülung und Fluoridspülung – geben eine zusätzliche Dosis zur Zahnpasta dazu.
  • Trinkwasser – in einigen Ländern/Gemeinden wird Fluor zugesetzt; an anderen Orten ist der Fluorgehalt natürlich hoch.
  • Tee und bestimmte Getränke – die Teepflanze nimmt Fluor aus dem Boden auf; dunkle Teesorten können mehr enthalten.
  • Verarbeitete Getränke und Lebensmittel – hergestellt mit fluoridhaltigem Wasser.
  • Antihaft-Kochgeschirr (Teflon und andere fluorbasierte Beschichtungen) – bei abgenutzter oder überhitzter Beschichtung können fluoridhaltige Verbindungen in die Luft und teilweise in die Nahrung freigesetzt werden.
  • Kosmetik und Körperpflege – einige Lippenprodukte, Hautpflege und Make-up können Fluoride oder andere fluorierte Verbindungen enthalten.
  • Berufliche Exposition – zum Beispiel in der Aluminium- und Phosphatindustrie.

Hauptquellen in einer durchschnittlichen Familie

  • Tägliche Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta (oft 2–3 Mal täglich).
  • Eventuell Fluoridspülung in der Schule oder zu Hause.
  • Tee und Limonade/Säfte aus fluoridhaltigem Wasser.
  • Antihaft-Pfannen und Backformen, die täglich verwendet werden – besonders wenn die Beschichtung abgenutzt ist.
  • Zusätzliche Fluoridbehandlung beim Zahnarzt als „Routine“-Vorbeugung.

Wenn mehrere dieser Quellen kombiniert werden, ist es nicht schwer zu erkennen, wie die Gesamtbelastung höher sein kann, als man intuitiv denkt – besonders für kleine Körper, die nicht die gleiche Kapazität haben, die Belastung zu verarbeiten.

Rote Flaggen für zu hohe Fluorbelastung

Eine Überexposition gegenüber Fluor führt selten zu akuten, dramatischen Symptomen. Stattdessen sieht man subtile, schrittweise Veränderungen – oft zuerst an den Zähnen und später im Skelett und allgemeinen Wohlbefinden bei sehr hohen Werten.

  • Kinder, die täglich Zahnpasta verschlucken und dieselbe Menge wie Erwachsene verwenden.
  • Kombination aus fluoridhaltiger Zahnpasta, täglicher Mundspülung und regelmäßigen Fluoridspülungen in der Schule.
  • Familien in Gebieten mit natürlichem fluoridreichem Trinkwasser, die gleichzeitig viele Fluorprodukte verwenden.
  • Sichtbare weiße Flecken, Streifen oder Verfärbungen an den Zähnen der Kinder (verdächtige dentale Fluorose).
  • Hoher täglicher Konsum von starkem Tee (schwarz/grün) und Getränken aus fluoridhaltigem Wasser.
  • Häufige Verwendung von Antihaft-Pfannen mit deutlich abgenutzter oder abblätternder Beschichtung.

Häufige Missverständnisse über Fluor

  • „Je mehr Fluor, desto stärker die Zähne.“
    Die Wirkung flacht ab – und ab einem bestimmten Niveau geht es nicht mehr um Zahngesundheit, sondern um das Risiko für Fluorose und Belastung des Körpers.
  • „Fluor wirkt nur lokal im Mund.“
    Verschlucktes Fluor wird ins Blut aufgenommen und in Zähnen und Skelett gespeichert und kann bei hohen Werten andere Organe beeinflussen.
  • „Kinder vertragen Fluor genauso gut wie Erwachsene.“
    Kinder haben ein geringeres Körpergewicht, unreife Nieren und verschlucken häufiger Zahnpasta – das führt zu einer höheren relativen Dosis.
  • „Natürliches Fluor ist ungefährlich.“
    Der Körper unterscheidet nicht zwischen „natürlichem“ und „zugesetztem“ Fluor. Dosis und Dauer sind entscheidend.

Wer ist am empfindlichsten gegenüber Fluor-Exposition?

Alle Altersgruppen können von langfristig hoher Fluorbelastung betroffen sein, aber einige Phasen sind besonders sensibel.

Empfindliche Gruppen
  • Säuglinge und Kleinkinder (0–3 Jahre)
  • Kindergarten- und Grundschulkinder (3–8 Jahre)
  • Kinder mit hohem Tee-, Limonaden- oder Saftkonsum
  • Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • Gebiete mit fluoridreichem Trinkwasser

Bei kleinen Kindern ist die Zeit der Bildung der bleibenden Zähne kritisch. Zu viel Fluor in dieser Phase kann dauerhafte ästhetische Veränderungen (Fluorose) verursachen, die sie bis ins Erwachsenenalter begleiten – lange nachdem die „Vorbeugung“ eigentlich notwendig war.

Fluor, Konzentration und das kindliche Gehirn

In den letzten Jahren haben mehrere Forschungsgruppen den Zusammenhang zwischen Fluorbelastung und kognitiver Entwicklung von Kindern näher untersucht. Die Ergebnisse sind nicht eindeutig, aber ein wiederkehrendes Thema ist, dass hohe, langanhaltende Exposition mit kleinen, aber messbaren Unterschieden verbunden sein kann in:

  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Arbeitsgedächtnis und Lernen
  • Reaktionszeit und Informationsverarbeitung
  • Regulierung von Unruhe und Schlaf

Das bedeutet nicht, dass Fluor allein neuroentwicklungsbedingte Herausforderungen „erklärt“. Aber es bedeutet, dass Fluor Teil der Gesamtbelastung des Gehirns ist – ähnlich wie Schwermetalle, hormonell wirksame Stoffe und Nährstoffmängel.

Viele Eltern von Kindern mit Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Lernproblemen oder sensorischen Herausforderungen (einschließlich Kindern im Autismus-Spektrum) beschreiben ein komplexes Bild aus Ernährung, Schlaf, Umweltgiften und Magen-Darm-Gesundheit. Fluor ist einer der Faktoren, über die es sinnvoll sein kann, den Überblick zu behalten, wenn man unnötige Belastungen für ein empfindliches Nervensystem reduzieren möchte.

Bekannte Alltagssituationen

Vielleicht erkennen Sie sich in einer oder mehreren dieser Situationen wieder:

  • Ihr Kind liebt das Zähneputzen und isst die Zahnpasta, weil sie süß schmeckt.
  • Die ganze Familie verwendet dieselbe starke Fluorid-Zahnpasta – auch der Zweijährige.
  • Das Kind bekommt in der Schule oder beim Zahnarzt zusätzlich Fluoridspülungen „zur Sicherheit“.
  • Sie trinken tagsüber viel schwarzen oder grünen Tee.
  • Die Familie lebt in einem Gebiet mit natürlichem mineralreichem Wasser, ohne den Fluoridgehalt zu kennen.
  • Die Küche ist voll mit Antihaft-Pfannen und -Formen, die seit vielen Jahren benutzt werden und anfangen abzublättern.

Fluor, Aluminium und das Gehirn – warum diese Kombination Aufmerksamkeit erregt

Ein weiteres Metall, das oft in Diskussionen über das Gehirn genannt wird, ist Aluminium. Wir können Aluminium unter anderem über Kochgeschirr und -formen, Aluminiumfolie, bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, Kosmetik und die Umwelt aufnehmen.

Fluor und Aluminium können im Körper Komplexe bilden (zum Beispiel Aluminium-Fluorid-Komplexe). In Tierversuchen sieht man, dass:

  • kombinierte Exposition den Hippocampus beeinflussen kann – den Bereich im Gehirn, der für Lernen und Gedächtnis wichtig ist
  • mehr oxidativer Stress und Veränderungen in der Struktur der Nervenzellen auftreten können als bei alleiniger Exposition gegenüber Fluor oder Aluminium
  • einige Veränderungen denen ähneln, die man bei anderen neurodegenerativen Prozessen sieht

Wir haben noch nicht alle Antworten aus Humanstudien, aber das Vorsorgeprinzip legt nahe, unnötig hohe Werte von sowohl Fluor als auch Aluminium zu vermeiden – besonders in Phasen, in denen sich das kindliche Gehirn schnell entwickelt.

In der Praxis bedeutet das für viele Familien:

  • die Verwendung stark abgenutzter Antihaft- und Aluminium-Kochgeschirre, besonders für säurehaltige Speisen, einzuschränken
  • bewusst mit Zahnpasta, Wasserqualität und anderen Fluorquellen umzugehen
  • Lösungen zu wählen, die die Exposition reduzieren, wo es einfach ist, gute Entscheidungen zu treffen – ohne unnötige Angst zu schüren.

Was können Sie tun, um unnötige Fluorbelastung zu reduzieren?

  • 1 Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Gesamtbelastung.
    Schauen Sie, wie oft Sie Zähne putzen, ob die Kinder Zahnpasta verschlucken, ob Sie Mundspülungen/Fluoridspülungen verwenden, wie viel Tee getrunken wird, welche Pfannen Sie benutzen und welche Wasserqualität Sie haben.
  • 2 Passen Sie die Zahnpasta dem Alter des Kindes an.
    Für kleine Kinder reicht eine reiskorn- oder erbsengroße Menge. Bringen Sie ihnen bei, auszuspucken, und vermeiden Sie, dass das Zähneputzen zur „Nachspeise“ wird.
  • 3 Vermeiden Sie Fluor über Fluor.
    Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung von starker Fluorid-Zahnpasta, täglicher Fluoridspülung und häufigen Fluoridbehandlungen, wenn das Kariesrisiko gering ist. Vorbeugung soll gezielt sein, nicht automatisch.
  • 4 Überprüfen und filtern Sie das Trinkwasser.
    Erkundigen Sie sich nach dem Fluoridgehalt im kommunalen Wasser, in dem Sie wohnen – besonders wenn Sie zusätzlich viele fluoridhaltige Produkte verwenden und viel Tee trinken. Bei hohen Werten können Filter wie Umkehrosmose oder spezielle Fluoridfilter helfen, die Belastung zu reduzieren.
  • 5 Schauen Sie sich Kochgeschirr und Backutensilien an.
    Ersetzen Sie alte, abblätternde Antihaft-Pfannen und -Formen. Erwägen Sie stabilere Alternativen wie Gusseisen, Edelstahl oder hochwertige keramische Beschichtungen.
  • 6 Stärken Sie die Zähne auf natürliche Weise.
    Eine zuckerarme Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten, reichlich Mineralien (Kalzium, Magnesium, Phosphor, Vitamin D und K2) und gute Speichelproduktion sorgen für starke Zähne – auch ohne maximale Fluorbelastung.
  • 7 Sprechen Sie mit Zahnarzt/Arzt – mit dem Gesamtbild auf dem Tisch.
    Teilen Sie Informationen über Wasserqualität, Teekonsum, Ernährung, Verwendung von Antihaft-Pfannen und bestehende Fluornutzung. Bitten Sie um Empfehlungen, die sowohl Zahngesundheit als auch körperliche Belastung berücksichtigen.
Starke Zähne – von innen und außen

So bauen Sie Zahnschmelz und Skelett auf, ohne Fluor zu übertreiben

Starke Zähne hängen nicht nur davon ab, was wir auf den Zahnschmelz auftragen – sondern auch davon, was der Körper innen täglich bekommt. Stabile Blutzuckerwerte, wenig Naschen von Zucker, ausreichende Mineralien und moderater, gezielter Fluoreinsatz sind das Fundament.

Kieselsäure (Silizium) ist ein oft übersehenes Mineral, das eine wichtige Rolle im Bindegewebe, Kollagen, Knochen und Zahnschmelz spielt. Ein guter Siliziumstatus unterstützt die normale Knochenmineralisierung und kann besonders interessant sein für Personen mit empfindlichen Gelenken, steifen Sehnen und wiederkehrenden Belastungsbeschwerden. In der Forschung wird auch diskutiert, wie Silizium helfen kann, überschüssige Metalle und Fluorverbindungen zu binden und auszuscheiden – ein relevantes Thema bei der Gesamtfluorbelastung.

Auch Jod spielt eine Schlüsselrolle. Die Schilddrüse verwendet Jod zur Produktion von Stoffwechselhormonen, und ein ausreichender Jodstatus verhindert, dass Fluor diesen Prozess stärker stört. Bei Jodmangel kann Fluor „Platz einnehmen“ in einigen Systemen, was es besonders wichtig macht, genug Jod sicherzustellen – vor allem bei Kindern und Frauen im gebärfähigen Alter.

Möchten Sie tiefer eintauchen, wie Mineralien Zähne, Skelett und Entgiftung unterstützen können? Lesen Sie unsere eigenen Fachartikel über Kieselsäure/Silizium und Bindegewebe und über Jod, Stoffwechsel und kindliches Gehirn .

Zusammenfassung

Fluor ist weder allein Held noch Bösewicht. Es ist ein Werkzeug – mit einem Wirkprofil, das Respekt für Dosis, Dauer und empfindliche Gruppen erfordert.

In einer Welt, in der die Exposition aus Zahnpasta, Mundspülung, Trinkwasser, Tee, verarbeiteten Getränken, Antihaft-Pfannen, Kosmetik und vorbeugenden Behandlungen kommen kann, ist es wichtig, das Gesamtbild zu sehen. Besonders bei Kindern, bei denen kleine Anpassungen im Alltag über die Zeit einen großen Unterschied machen können.

Das Wichtigste ist nicht, ob Sie Fluor durch Zahnpasta, Trinkgewohnheiten, Kochgeschirr oder Behandlungen reduzieren – sondern dass Sie wissen, woher es kommt, was es im Körper bewirkt und dass Sie informierte Entscheidungen für sich und Ihre Familie treffen.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. EFSA Scientific Committee. Updated consumer risk assessment of fluoride in food and drinking water. EFSA Journal. 2025.
  2. Veneri F. et al. Fluoride exposure and cognitive neurodevelopment. Environmental Research. 2023.
  3. National Toxicology Program (NTP). Fluoride Exposure and Neurodevelopmental and Cognitive Health Effects. 2022.
  4. Health Canada. Expert panel meeting on the health effects of fluoride in drinking water. Bericht und Zusammenfassung.
  5. Li M. et al. Pathologic changes and effect on the learning and memory ability in rats exposed to fluoride and aluminum. Toxicology Research. 2015.
  6. Kawahara M. et al. Neurotoxicity of aluminum and its link to neurodegenerative diseases. Metallomics Research. 2021.
  7. WHO. Guidelines for Drinking-water Quality – Fluoride chapters.
  8. European Academy of Paediatric Dentistry. Policy documents on fluoride use in children.
  9. Nasjonalt folkehelseinstitutt. Fakta om fluor og tannhelse.